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Frauen 1

Kobras zeigen Kampfgeist – am Ende fehlt wieder die Konstanz

Nach dem spielfreien Faschingswochenende stand für die HSG am vergangenen Sonntag ein wichtiges Auswärtsspiel bei der Hbi Weilimdorf/Feuerbach an. Das Hinspiel hatten die Tabellennachbarn noch deutlich für sich entschieden. Entsprechend motiviert gingen die Kobras in die Partie, um Revanche zu nehmen und wichtige Punkte im direkten Konkurrenzkampf zu sichern.
Durch den aufs Feld gebrachten Ehrgeiz erwischte die HSG einen starken Start. Aufbauend auf einer stabilen Abwehrleistung und einer in der Anfangsphase überragenden Jasmin Garmatter im Tor erspielten sich die Kobras früh eine Führung. Durch konsequentes Tempospiel nach vorne wurde der Vorsprung bis zur 14. Minute auf 4:8 ausgebaut. Die Gastgeberinnen reagierten mit einer Auszeit und diese zeigte leider Wirkung.
Nach den ersten 15 dominanten Minuten kam es zu einem Bruch im Spiel der Heilbronnerinnen. Im Angriff fehlte zeitweise die Durchschlagskraft, technische Fehler schlichen sich ein und auch das Rückzugsverhalten sowie die Zuordnung in der Defensive stimmten nicht mehr. Die Stuttgarterinnen nutzten dies zu einfachen Toren. Der Vorsprung schmolz dahin und bis zur Halbzeit drehte Feuerbach die Partie zum Stand von 15:11 aus Sicht der Gastgeberinnen.
Doch wer die Kobras in dieser Saison verfolgt hat, weiß, dass sie Rückstände aufholen können. Entsprechend entschlossen ging man in die zweite Hälfte. Allerdings verliefen auch die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff nicht wie erhofft. Unsicherheiten im Ballbesitz und weitere technische Fehler verhinderten eine schnelle Aufholjagd. Selbst ein zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Rückstand nahm der Mannschaft jedoch nicht den Kampfgeist.
In der Folge zeigte die HSG Moral und überzeugte mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Treffer um Treffer kämpfte man sich zurück ins Spiel und verkürzte bis zur 50. Minute auf zwei Tore. Plötzlich war wieder alles in diesem Spiel möglich. Durch eine unglückliche Zeitstrafe und den folgenden zwei Minuten in Unterzahl fehlten am Ende die Kräfte, um das Spiel noch einmal zu drehen. So musste man sich schließlich mit 33:28 geschlagen geben.
Mit mehr Konstanz über die gesamten 60 Minuten wäre in diesem Spiel sicherlich mehr möglich gewesen. Durch die Niederlage rutscht die HSG Heilbronn auf den vorletzten Tabellenplatz. Dennoch ist in der unteren Tabellenhälfte weiterhin alles eng beisammen, lediglich vier Punkte trennen die Kobras vom sechsten Rang.
In den kommenden Wochen heißt es nun, als Team weiter zusammen zu kämpfen und alles für den Klassenerhalt zu geben. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 7. März um 20 Uhr in der Römerhalle. Zu Gast ist Tabellenführer Degmarn-Oedheim. Für diese schwierige Aufgabe freuen sich die Kobras auf zahlreiche Unterstützung von der Tribüne.

Für Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:

Spieler (Tore/7m): Daniela Karge, Sina Mayer, Melina Eichinger (7/0), Jenny Schäfer (5/0), Valentina Beutel (6/0), Merle Lauer, Sophia Brombosch, Katharina Skacel, Antonia Pranjic (6/0), Jana Klein, Lisa Schumacher, Franziska Schramm, Hanna Lindner (4/0), Lilli Paul (5/0)

Zeitstrafen: Melina Eichinger, Antonia Pranjic

Trainer / Betreuer: Jerome Staehle, Mara Späth

Für HSG Heilbronn spielten:

Spieler (Tore/7m): Carolin Bozic (2/0), Jasmin Garmatter, Melina Eschle (3/0), Lara Gläß (4/0), Karlina Klink, Anja Horny (4/0), Saskia Haiber (1/0), Luisa Staudt (7/0), Michelle Lierenz (1/0), Lea Ohr (1/0), Franziska Kiebel (5/0)

Zeitstrafen: Lara Gläß, Anja Horny

Trainer / Betreuer: Dieter Szabo, N.N. N.N.

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Schwarzer Tag für die Kobras in Schwäbisch Hall

Nach der bitteren Auswärtsniederlage in der vergangenen Woche stand für die Kobras die nächste Herausforderung beim Aufsteiger in Schwäbisch Hall an. Bereits im Vorfeld war klar, dass es gegen die junge Mannschaft, die stark in die Saison gestartet war, eine deutliche Leistungssteigerung brauchen würde. Daran hatten die Heilbronnerinnen während der Trainingswoche intensiv gearbeitet.

Kobras verlieren trotz starker Phasen 19:22 gegen Bönnigheim II

Die HSG Heilbronn hat am Sonntag in der Frauen-Landesliga gegen die TSV Bönnigheim 2 mit 19:22 (10:11) verloren. Vor dem Spiel hatten sich die Kobras vorgenommen, anders als zuletzt nicht nur im Angriff oder nur in der Abwehr zu überzeugen, sondern beides zusammenzubringen. Das gelang über weite Strecken, besonders die Abwehr stand wieder sehr stabil. Aus dem Spiel heraus kassierte die HSG nur 16 Gegentore, sechs der 22 Treffer fielen vom Siebenmeterpunkt.

Kobras erkämpfen sich auswärts einen Punkt

Nach zwei knappen Siegen in Folge reisten die Kobras mit Rückenwind zum Auswärtsspiel gegen die HB Ludwigsburg. Doch erneut fanden die HSG-Spielerinnen nur schwer in die Partie und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. In der Abwehr fehlte zunächst der nötige Zugriff sowie das Zusammenspiel mit den Torhüterinnen. Im Angriff sorgten einmal mehr zu viele Ballverluste für Probleme.

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