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Kobras unterliegen knapp bei den Rhein-Neckar Löwen

Nach drei spielfreien Wochenenden ging es für die HSG Heilbronn am vergangenen Sonntag auswärts zu den Rhein-Neckar Löwen nach Östringen. Eigentlich hatte man gehofft, die kurze Pause nutzen zu können, um wieder vollständig zu Kräften zu kommen. Stattdessen musste das Team in dieser Zeit jedoch zwei Verletzungen verkraften und zudem mehrere krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen. So reiste man gegen den Tabellennachbarn erneut nur mit zwei Wechselmöglichkeiten an.

Trotz der angespannten Personalsituation starteten die Kobras gut in die Partie. In der Abwehr konnten viele gegnerische Würfe unterbunden und einige Bälle erobert werden. Im Angriff agierten die Heilbronnerinnen geduldig und spielten ihre Chancen konsequent aus, sodass man sich bis zur 11. Minute auf 3:6 absetzen konnte. Dieser Vorsprung hielt jedoch nicht lange. In Unterzahl kassierte die HSG zwei Siebenmetertore in Folge, sodass die Gastgeberinnen wenige Minuten später ausglichen und anschließend selbst in Führung gingen. In der Folge ließen die Kobras teils zu viele freie Chancen liegen und liefen so einem kleinen Rückstand hinterher, der bis zur Halbzeit aber bei nur zwei Toren gehalten werden konnte. Somit war für den zweiten Durchgang noch alles offen.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war geprägt von zahlreichen Siebenmetern und Zeitstrafen auf beiden Seiten. In der Abwehr ließ man den Gastgeberinnen teilweise zu viel Raum, wodurch diese mit einfachen Überziehern oder Rückraumwürfen die Führung zeitweise auf vier Treffer ausbauen konnten. Im Angriff fehlte es an diesem Tag phasenweise an der gewohnten Durchschlagskraft, sodass die Kobras immer wieder zu schweren Würfen aus dem drohenden Zeitspiel gezwungen waren. Dennoch kämpfte sich die HSG mit viel Einsatz und starken Torhüterparaden bis zur 49. Minute wieder auf 21:19 heran und das Spiel war weiterhin völlig offen.

In der entscheidenden Phase vergab die HSG jedoch mehrere gut herausgespielte freie Chancen. Ganze sieben Minuten blieb man ohne eigenen Treffer, während fünf Gegentore hingenommen werden mussten. Damit war die Vorentscheidung fünf Minuten vor Schluss gefallen. Dennoch gab sich die Mannschaft nicht auf, kämpfte bis zum Ende und verkürzte noch einmal auf den 27:24-Endstand. Die Niederlage ist bitter, zumal allen bewusst war, dass an diesem Tag mehr möglich gewesen wäre.

Nun gilt es, den Kopf nicht hängen zu lassen. Bereits nächste Woche bietet sich die nächste Chance auf Punkte, dann zuhause gegen die HSG Winterbach/Weiler.

Für Rhein-Neckar Löwen spielten:

Spieler (Tore/7m): Selina Förderer, Lea Meißner, Nadja Rausch, Sabrina Laier, Nathalie Sabisch (11/0), Lisa-Maria Salzer (3/0), Lea Kohler (2/0), Cordula Beatrice Borm, Cordula Borm, Anna-Lena Mächtel (4/0), Sina Melder (7/0), Kim Alina Quittkat, Kim Quittkat, Etje Eggers, Hannah Reichenbach

Gelbe Karten: Anna-Lena Mächtel

Zeitstrafen: Sabrina Laier, Lisa-Maria Salzer

Trainer / Betreuer: Patrick Sabisch, Roland Mächtel, Verena Firnkes

Für HSG Heilbronn spielten:

Spieler (Tore/7m): Carolin Bozic (7/0), Jasmin Garmatter, Madita Jochim (1/0), Melina Eschle (2/0), Lara Gläß (3/0), Enny Bayer, Anja Horny (5/0), Luisa Staudt (3/0), Franziska Kiebel (2/0), Michelle Lierenz (1/0)

Gelbe Karten: Melina Eschle, Anja Horny

Zeitstrafen: Melina Eschle, Franziska Kiebel, Michelle Lierenz

Trainer / Betreuer: Saskia Haiber, N.N. N.N.

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Schwarzer Tag für die Kobras in Schwäbisch Hall

Nach der bitteren Auswärtsniederlage in der vergangenen Woche stand für die Kobras die nächste Herausforderung beim Aufsteiger in Schwäbisch Hall an. Bereits im Vorfeld war klar, dass es gegen die junge Mannschaft, die stark in die Saison gestartet war, eine deutliche Leistungssteigerung brauchen würde. Daran hatten die Heilbronnerinnen während der Trainingswoche intensiv gearbeitet.

Kobras verlieren trotz starker Phasen 19:22 gegen Bönnigheim II

Die HSG Heilbronn hat am Sonntag in der Frauen-Landesliga gegen die TSV Bönnigheim 2 mit 19:22 (10:11) verloren. Vor dem Spiel hatten sich die Kobras vorgenommen, anders als zuletzt nicht nur im Angriff oder nur in der Abwehr zu überzeugen, sondern beides zusammenzubringen. Das gelang über weite Strecken, besonders die Abwehr stand wieder sehr stabil. Aus dem Spiel heraus kassierte die HSG nur 16 Gegentore, sechs der 22 Treffer fielen vom Siebenmeterpunkt.

Kobras erkämpfen sich auswärts einen Punkt

Nach zwei knappen Siegen in Folge reisten die Kobras mit Rückenwind zum Auswärtsspiel gegen die HB Ludwigsburg. Doch erneut fanden die HSG-Spielerinnen nur schwer in die Partie und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. In der Abwehr fehlte zunächst der nötige Zugriff sowie das Zusammenspiel mit den Torhüterinnen. Im Angriff sorgten einmal mehr zu viele Ballverluste für Probleme.

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