HSG Heilbronn startet mit Auswärtsniederlage in die Verbandsligasaison 2025/26

von Luisa Staudt

Am vergangenen Sonntagabend begann für die HSG Heilbronn die neue Verbandsligasaison 2025/26. Zum Auftakt reiste das Team zur SG Hegensberg-Liebersbronn nach Esslingen, einem bislang unbekannten Gegner, der in der vergangenen Saison noch in der anderen Verbandsligastaffel aktiv war.

Trotz einer intensiven Vorbereitung mit zahlreichen Testspielen, Laufeinheiten und Krafttrainingseinheiten sah sich das Team von Trainer Dieter Szabo bereits vor Spielbeginn mit schwierigen Voraussetzungen konfrontiert: Gleich fünf Spielerinnen fielen verletzungs- oder urlaubsbedingt aus, weitere waren angeschlagen, sodass die Heilbronnerinnen nur mit vier Rückraumspielerinnen und einer Kreisläuferin anreisen konnten.

Trotz der angespannten Personalsituation starteten die Kobras motiviert in die Partie. Die Abwehr stand zunächst stabil und zeigte gute Abstimmung. Im Angriff hingegen tat sich die HSG schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Oft blieb nur der schwierigere Versuch aus dem Rückraum, der zu selten zum Erfolg führte. Hinzu kamen zu viele technische Fehler und unnötige Ballverluste, die den Gegnerinnen einfache Tempogegenstöße ermöglichten. Bereits in der 17. Minute lag die HSG deutlich mit 12:4 zurück. Auch die zweite Auszeit brachte keine entscheidende Wende. Die fehlenden Wechseloptionen machten sich zunehmend bemerkbar und so ging es mit einem klaren 18:5-Rückstand in die Halbzeitpause.

Allen Beteiligten war klar: Das Team kann es besser und muss es besser machen. In der zweiten Halbzeit zeigte sich die HSG in der Defensive weiterhin kämpferisch. Die Abwehr, die in der letzten Saison immer wieder Schwächen offenbarte, präsentierte sich diesmal als stabiler Mannschaftsverbund, in dem sich die Spielerinnen gegenseitig unterstützten. Wenn die SG nicht über schnelle Konter zum Abschluss kam, konnte der Positionsangriff oft wirkungsvoll unterbunden werden.

Besonders positiv hervorzuheben ist dabei die starke Leistung der beiden Torhüterinnen Jasmin Garmatter und Karlina Klink, die mit zahlreichen Paraden Schlimmeres verhinderten. Doch das Hauptproblem blieb das Angriffsspiel: Zu wenig Tempo, fehlende Abstimmung und viele technische Fehler, wie Schrittfehler und Ballverluste, verhinderten ein effektives Spiel nach vorne.

Am Ende musste sich die HSG Heilbronn deutlich mit 29:12 geschlagen geben, ein Ergebnis, das die gezeigte Abwehrleistung nur bedingt widerspiegelt.

Schon am kommenden Wochenende haben die Kobras die Chance zur Wiedergutmachung. Dann empfängt die HSG die Buffalos der Handballregion Bottwar. Ziel ist es, auf der stabilen Abwehrleistung aufzubauen und im Angriff mutiger, strukturierter und konsequenter aufzutreten.

Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung in der Halle!

Sponsoren

Saisonmagazin 2025/2026

Saisonmagazin_2025-2026.pdf