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Starke zweite Halbzeit reicht nicht - Kobras verlieren in Hohenlohe

Nach vier Niederlagen in Folge und dem Abrutschen auf Tabellenrang zehn stand für die Kobras am Wochenende ein wichtiges Duell gegen den Tabellennachbarn aus Hohenlohe an. Mit einem Sieg wollte man den Anschluss ans Tabellenmittelfeld wiederherstellen. Die Voraussetzungen dafür waren jedoch erneut alles andere als ideal. Wie so oft in den vergangenen Wochen meinte es das Verletzungs- und Krankheitspech nicht gut mit den Heilbronnerinnen. Wieder fehlten mehrere Spielerinnen, andere gingen angeschlagen in die Partie.

Trotzdem war die Motivation vor dem Spiel spürbar groß. Bereits beim Aufwärmen merkte man der Mannschaft an, dass sie unbedingt wieder punkten wollte. Der Start in die Partie gelang jedoch nur bedingt. Von Beginn an taten sich die Heilbronnerinnen in der ersten Hälfte schwer gegen die aggressive Deckung der Gastgeberinnen. Zwar stand auch die eigene Abwehr deutlich stabiler als noch zu letzt und ließ lange Zeit nur eine Drei-Tore-Führung der Hohenloherinnen zu, doch im Angriff leistete man sich gegen Ende der ersten Halbzeit zu viele einfache Fehler. Diese Ballverluste nutzte die HSG Hohenlohe konsequent über Tempogegenstöße, sodass die Kobras bis zum Pausenpfiff auf 15:7 zurückfielen. Die geringe Torausbeute spiegelte dabei nicht das eigentliche Potenzial der Mannschaft wider, zumal die Abwehrleistung durchaus solide war.

In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft wieder einmal ihren Kampfgeist. Im Angriff fanden die Heilbronnerinnen nun deutlich besser ins Spiel und kamen trotz der ungewohnten Deckungsformation der Gastgeberinnen immer wieder zu guten Abschlüssen. Die eigenen Fehler wurden weitestgehend abgestellt und durch mannschaftlich geschlossenes Auftreten arbeitete man sich Tor um Tor heran. Obwohl Coach und Team kaum Wechselmöglichkeiten hatten und viele Spielerinnen 60 Minuten auf dem Feld standen, biss jede auf die Zähne und kämpfte bis zur letzten Minute. Auch wenn die Abwehr nicht mehr ganz an die gute Leistung aus Halbzeit eins anknüpfen konnte, darf man mit dem Auftritt im zweiten Durchgang sehr zufrieden sein. Ganze 22 erzielte Treffer in dieser Halbzeit unterstreichen die deutliche Leistungssteigerung im Spiel nach vorne.

Am Ende reichte dies jedoch nicht, um die schwache Angriffsleistung der ersten Hälfte auszugleichen, wodurch sich die Kobras auswärts in Hohenlohe mit 37:29 geschlagen geben mussten.

Bereits nächsten Samstag gilt es nun sich endlich für den Kampfgeist der vergangenen Wochen zu belohnen. Zu Hause treffen die Kobras auf den nächsten Tabellennachbarn aus Oppenweiler/Backnang. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Leintalhalle in Frankenbach. Kommt vorbei, unterstützt das Team und feiert danach bei der Après-Ski-Party weiter!

Für HSG Hohenlohe spielten:

Spieler (Tore/7m): Stephanie Dähnel (3/0), Hannah Gollda (1/0), Leonie Klenk (2/0), Ronja Herdle (2/0), Jana Fragner (3/0), Olivia Wirth (2/0), Stefanie Samer (4/0), Katja Bolay (1/0), Elania Wolf (2/0), Kathrin Bauer (7/0), Merle Immig, Verena Friedl (10/0), Elisabeth Schwab, Cora Stithem

Gelbe Karten: Stefanie Samer, Sabine Reistle

Zeitstrafen: Stephanie Dähnel, Jana Fragner

Rote Karten: Stephanie Dähnel

Trainer / Betreuer: Sabine Reistle, Christian Schellhas, Kerstin Thier, Ina Hernandez

Für HSG Heilbronn spielten:

Spieler (Tore/7m): Carolin Bozic (5/0), Jasmin Garmatter, Madita Jochim, Michelle Gallois (1/0), Melina Eschle (5/0), Karlina Klink, Anja Horny (5/0), Saskia Haiber (5/0), Luisa Staudt (6/0), Lea Ohr (1/0), Dominique Wittek (1/0)

Gelbe Karten: Melina Eschle

Zeitstrafen: Madita Jochim, Saskia Haiber, Lea Ohr

Trainer / Betreuer: Enny Bayer, N.N. N.N.

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Schwarzer Tag für die Kobras in Schwäbisch Hall

Nach der bitteren Auswärtsniederlage in der vergangenen Woche stand für die Kobras die nächste Herausforderung beim Aufsteiger in Schwäbisch Hall an. Bereits im Vorfeld war klar, dass es gegen die junge Mannschaft, die stark in die Saison gestartet war, eine deutliche Leistungssteigerung brauchen würde. Daran hatten die Heilbronnerinnen während der Trainingswoche intensiv gearbeitet.

Kobras verlieren trotz starker Phasen 19:22 gegen Bönnigheim II

Die HSG Heilbronn hat am Sonntag in der Frauen-Landesliga gegen die TSV Bönnigheim 2 mit 19:22 (10:11) verloren. Vor dem Spiel hatten sich die Kobras vorgenommen, anders als zuletzt nicht nur im Angriff oder nur in der Abwehr zu überzeugen, sondern beides zusammenzubringen. Das gelang über weite Strecken, besonders die Abwehr stand wieder sehr stabil. Aus dem Spiel heraus kassierte die HSG nur 16 Gegentore, sechs der 22 Treffer fielen vom Siebenmeterpunkt.

Kobras erkämpfen sich auswärts einen Punkt

Nach zwei knappen Siegen in Folge reisten die Kobras mit Rückenwind zum Auswärtsspiel gegen die HB Ludwigsburg. Doch erneut fanden die HSG-Spielerinnen nur schwer in die Partie und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. In der Abwehr fehlte zunächst der nötige Zugriff sowie das Zusammenspiel mit den Torhüterinnen. Im Angriff sorgten einmal mehr zu viele Ballverluste für Probleme.

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