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Frauen 1

Enttäuschung nach Heimniederlage gegen die Rhein-Neckar-Löwen

Die Stimmung vor der Partie gegen die Rhein-Neckar-Löwen am vergangenen Samstag war weiterhin gut. Nach der starken Leistung und zwei wichtigen Punkten im letzten Spiel gegen die SG Degmarn-Oedheim ging die HSG mit viel Rückenwind in das Duell mit dem punktgleichen Tabellennachbarn. Das klare Ziel war es, mit einem Sieg auch den direkten Vergleich nach der knappen Hinspielniederlage für sich zu entscheiden.

Die Voraussetzungen dafür schienen vor Spielbeginn vielversprechend. Trainer Stefan Schuster konnte nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen. Dennoch verschliefen die Kobras den Start in die Partie komplett. In der Abwehr ließ man den Rhein-Neckar-Löwen zu viel Raum, während man im Angriff zunächst häufig am Aluminium oder an der gegnerischen Torhüterin scheiterte. Bereits in der 8. Minute lag das Team mit 0:4 zurück und auch eine Auszeit brachte zunächst keine unmittelbare Besserung.

Zwischenzeitlich betrug der Rückstand sogar sechs Tore, ehe sich die Heilbronnerinnen durch ein verbessertes Zusammenspiel bis zur 25. Minute wieder auf drei Tore (7:10) herankämpften. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit häuften sich jedoch erneut die Fehler im Angriff, während man im Gegenzug zu viele Treffer aus dem Rückraum kassierte. So ging es mit einem deutlichen Rückstand von 8:15 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Kobras zunächst Kampfgeist und konnten in der Abwehr einige Ballgewinne verbuchen. Im Angriff fehlten jedoch die nötige Durchschlagskraft sowie die Tiefe im Spiel. Was zuletzt noch gut funktioniert hatte, gelang an diesem Samstag kaum. Es mangelte an Überzeugung in den Aktionen auf allen Positionen. Zu häufig verlor die HSG den Ball, ließ Chancen ungenutzt oder haderte mit Schiedsrichterentscheidungen.

Eine Aufholjagd blieb somit aus und am Ende stand eine deutliche 20:33-Niederlage auf der Anzeigetafel. Die Enttäuschung nach dem Spiel war allen Beteiligten deutlich anzusehen.

Nun gilt es, den Fokus schnell wieder nach vorne zu richten. Bereits ab der kommenden Trainingswoche werden die Kobras wieder Vollgas geben, um im nächsten Spiel gegen die HSG Winterbach/Weiler eine bessere Leistung abzurufen. Am Samstag, den 28. März, bietet sich auswärts um 20 Uhr die nächste Gelegenheit, wichtige Punkte zu sammeln.

Für HSG Heilbronn spielten:

Spieler (Tore/7m): Enny Bayer, Carolin Bozic (4/0), Jasmin Garmatter, Madita Jochim (1/0), Michelle Gallois, Melina Eschle (1/0), Lara Gläß (4/0), Karlina Klink, Anja Horny, Saskia Haiber (2/0), Luisa Staudt (4/0), Michelle Lierenz, Lea Ohr (2/0), Franziska Kiebel (2/0)

Gelbe Karten: Luisa Staudt

Zeitstrafen: Madita Jochim, Lara Gläß, Lea Ohr

Trainer / Betreuer: N.N. N.N.

Für Rhein-Neckar Löwen spielten:

Spieler (Tore/7m): Selina Förderer, Nadja Rausch, Sabrina Laier (3/0), Nathalie Sabisch (8/0), Verena Firnkes (1/0), Lisa-Maria Salzer (3/0), Nalan Köse (3/0), Lea Kohler (2/0), Cordula Beatrice Borm, Cordula Borm, Anna-Lena Mächtel (6/0), Sina Melder (5/0), Kim Alina Quittkat, Kim Quittkat, Etje Eggers (2/0)

Zeitstrafen: Nadja Rausch, Lisa-Maria Salzer, Nalan Köse, Kim Alina Quittkat, Kim Quittkat

Trainer / Betreuer: Lea Meißner, Roland Mächtel

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Schwarzer Tag für die Kobras in Schwäbisch Hall

Nach der bitteren Auswärtsniederlage in der vergangenen Woche stand für die Kobras die nächste Herausforderung beim Aufsteiger in Schwäbisch Hall an. Bereits im Vorfeld war klar, dass es gegen die junge Mannschaft, die stark in die Saison gestartet war, eine deutliche Leistungssteigerung brauchen würde. Daran hatten die Heilbronnerinnen während der Trainingswoche intensiv gearbeitet.

Kobras verlieren trotz starker Phasen 19:22 gegen Bönnigheim II

Die HSG Heilbronn hat am Sonntag in der Frauen-Landesliga gegen die TSV Bönnigheim 2 mit 19:22 (10:11) verloren. Vor dem Spiel hatten sich die Kobras vorgenommen, anders als zuletzt nicht nur im Angriff oder nur in der Abwehr zu überzeugen, sondern beides zusammenzubringen. Das gelang über weite Strecken, besonders die Abwehr stand wieder sehr stabil. Aus dem Spiel heraus kassierte die HSG nur 16 Gegentore, sechs der 22 Treffer fielen vom Siebenmeterpunkt.

Kobras erkämpfen sich auswärts einen Punkt

Nach zwei knappen Siegen in Folge reisten die Kobras mit Rückenwind zum Auswärtsspiel gegen die HB Ludwigsburg. Doch erneut fanden die HSG-Spielerinnen nur schwer in die Partie und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. In der Abwehr fehlte zunächst der nötige Zugriff sowie das Zusammenspiel mit den Torhüterinnen. Im Angriff sorgten einmal mehr zu viele Ballverluste für Probleme.

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